Für die, die es noch nicht bemerkt haben sollten:
Herr Joseph Alois Ratzinger aka. Pabst Benedikt XVI, oder wie die Katalanen sagen: Papa Benet XVI besucht Barcelona am 6. und 7. November 2010 um die Sagrada Familia zu weihen – hoffentlich fährt dann kein AVE durch den Tunnel unter dieser durch…
Vorher gibt es ist eine Tour im Papamobil quer durch die Stadt von der Kathedrale bis zur Sagrada Familia.
Der Besuch lässt die Emotionen hochkochen und die Kassen klingeln. So schätzt das Ayuntament de Barcelona, dass der Besuch Einnahmen von 29,8 Millionen Euro. Die 45.000 erwarteten Besucher sollen 25,2 Millionen ausgeben (520 Euro pro Besucher – da sage noch einer, Katholiken wären Knauser) und der Rest durch die internationale Beachtung des Events. Kosten wird das Ereignis auch. Mehr Polizei und Sicherheitsdienste, Straßensperren, Entfernung von Müllcontainern, Öffentliche Toiletten, Überstunden, Tamtam und Gedöns sollen bis zu 3 Millionen Euro kosten, wobei diese letzte Zahl je nach Quelle variiert.
Anwohner, die nicht für Unsummen einen Balkon vermieten, sind natürlich sauer. So hält die Metro der Linien 2 und 5 am Sonntag nicht an der Haltestelle Sagrada Familia. Das Bicing des Stadtteils wird auch nicht funktionieren, Müllcontainer sind weg und die Straßen gesperrt, etc.
Für weitere Emotionen ist gesorgt; ein Queer-Kuss-Flashmob wurde organisiert und 12.000 Mädels und Jungs wollen sich 2 Minuten lang küssen, wenn der Pabst aus der Kirche kommt.
Wer noch ein paar Details zum Pabstbesuch in Barcelona braucht, kann sich hier schlaumachen.




nice facts!